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Sauna Ratgeber

Sauna Test 2017-21019

SAUNA Bestenliste (Vergleichsliste)

Sauna - Wellness im eigenen Zuhause

Ein anstrengender Arbeitstag. Stau am Heimweg. Regen. Nebel 3°C zeigt das Thermometer im Autodisplay an. Sie nehmen Ihr Handy, und starten Ihre neue WLAN-App fähige Sauna, bzw. Ihren Saunaofen direkt am Fahrersitz. Sehen live die aktuelle Temperatur. Zum Glück haben Sie doch den neuen Schnellheizer-Ofen genommen. Das Navi zeigt 24 Minuten Restzeit an. Das wird knapp. Aber der Saunaofen ist schon auf 60°C - bis Sie zuhause ankommen, ist er bereits auf 90°C. Sie holen nur mehr Ihren Partner ab, überraschen Ihn mit einer Flasche Wein - und sind auf dem direkten Weg in Ihre neue, private Heim-Sauna!

1. Wie funktioniert eine SAUNA

Die Funktionsweise der klassischen Sauna wird in zwei grundsätzliche Bereiche unterteilt:

1.1. Finnische Sauna

In der klassischen, finnischen Sauna wird ein umbauter Raum (die Saunakabine) durch eine Energiequelle (meist ein Saunaofen) erhitzt. Durch die Erhitzung der Luft reagiert ein Mensch in diesem Raum als Abwehrreaktion mit starkem Schwitzen, um den Körper durch die Verdunstungsenergie auf der Hautoberfläche zu kühlen. Diese Reaktion kann das Herz- / Kreislaufsystem unterstützen, und stärken. Typische Saunagänge nach der klassischen, finnischen Hitzemethode beginnen bei rund 60°C und gehen - in extremen Fällen - bis zu 120°C.

Die meisten Saunen werden heutzutage komfortabel mit einem elektrischen Ofen betrieben. Diese funktionieren teilweise mit 230V Lichtstrom, die meisten Öfen (ab 3.6 kW Leistungsaufnahme) werden aber mit Starkstrom 400V betrieben. Der Vorteil der elektrischen Saunaöfen ist deren schnelle Verfügbarkeit. Sofort nach dem Einschalten beginnt der Ofen unverzüglich mit dem Aufheizen. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser Ofen keinerlei Rückstände oder Abfälle erzeugt. Somit ist ein Saunagang sofort nach dem Abschalten des Saunaofens beendet, und man muß danach nicht aufräumen oder Asche beseitigen.

Alternativ - und vor allem für Außensaunen - werden noch immer die früher verwendeten Holzöfen (holzbefeuerte Saunaöfen) verwendet. Diese eher archaische Hitzequelle ist natürlich noch typischer und emotionaler. Gerade im stressigen Alltag suchen Hobby-Saunisten nach Entschleunigung, welche gerade im Bereich der Holzofen-Sauna eine Renaissance hervorgerufen hat. Einen Baum fällen, selbst das Holz hacken und damit einen Holzofen zu betreiben hat einen ganz anderen Wert, als einen Schalter für den Elektroofen einzuschalten. Somit beginnt der Saunagang bereits lange vor dem eigentlichen Event. Saunaöfen, welche mit Holz befeuert werden, werden typischerweise nur für Außensaunas, beziehungsweise Gartensaunas verwendet. Dazu benötigen Sie immer eine absolut dichtes Abluftrohr, welches üblicherweise von vielen Anbietern gleich direkt für den Ofen mit angeboten wird. Die Anschaffung eines solchen Holz-Saunaofens ist meist teurer, als die üblichen Elektroöfen.

1.2. Bio- Dampfsauna

Bei der immer stärker im Trend liegenden Bio-Dampfsauna (oder auch Klimasauna genannt) wird neben der klassischen Hitzequelle (finnischer Saunaofen) eine Verdampfertasche am Saunaofen montiert, oder diese ist bereits ab Kauf mit integriert. Mit einer Verdampfertasche kann zusätzlich zur Lufthitze, welche über den Saunaofen und dessen Elektroheizstäbe erzeugt werden, eine Feuchtigkeit im Raum erzeugt werden. Durch die "Aussättigung" der Luft kann durch die kleinen Wasserpartikel in der Luft die Energie viel besser auf die Haut des Menschen übertragen werden. So beginnt das eigentliche Schwitzen, und der damit erwünschte "Stresseffekt" für den Körper bereits bei sehr viel niedrigeren Temperaturen, als diese in der klassischen Sauna erzielt, bzw. auch benötigt werden, um den Körper der gewünschten Belastung auszusetzen. Diese niedrigeren absoluten Temperaturen sind für Kreislaufpatienten, oder Menschen, welche diese hohen Temperaturen nicht vertragen, der ideale Weg, um einen Saunagang in einer schönen Sauna genießen zu können.

Üblicherweise werden die Saunasteuerungen gleich direkt mit einer Verdampferfunktion ausgestattet. Diese Verdampferfunktion kann - ähnlich wie bei einem Wasserkocher - durch einfach Ein- / Ausschaltung den Verdampferbetrieb aktivieren oder deaktivieren.

  1. Ein klassischer SAUNA-Gang

Als Vorbereitung wird zu einer gewünschten Zeit die Sauna aufgeheizt. Hierzu finden Sie mehr Informationen unter Punkt 3 - Saunasteuerungen.

Ein klassischer Saunagang beginnt mit einer Dusche, um den Körper und die Hautoberfläche abzukühlen. Beginnen Sie damit immer mit den Extremitäten, mit der Kühlung wird "zum" Herz gearbeitet. Der so nun abgekühlte Körper kann üblicherweise besser schwitzen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass man sich natürlich auch wohler fühlt, und keine Verschmutzungen in die Sauna mit einbringt.

Typischerweise wird nach einer gewissen Hitzephase beim Saunagang dann Wasser auf die Saunasteine, welche sich auf dem Saunaofen (im Steinkorb) befinden, aufgegossen. Die Steine haben sich durch den Energieeintrag des Elektroofens (mittels Heizstäbe) stark aufgehitzt. Durch die Struktur der Steine (Kachelofeneffekt) haben diese eine hohe spezifische Wärmespeicherkapazität. Der plötzliche Wasseraufguß bringt das Wasser blitzartig zum Verdampfen, wodurch die Steine etwas abgekühlt werden. Diese werden dann sofort wieder vom Elektroofen weiter aufgeheizt. Das verdampfte Wasser allerdings sättigt die Luft aus, und durch diese Feuchte kann die Energie besser auf den Körper des Menschen übertragen werden, wodurch dieser sofort viel stärker schwitzt.

Nach einem oder mehreren Aufgüssen wird zumeist durch Öffnen der Saunatür etwas Luft in die Sauna eingebracht, um die Temperatur etwas abzukühlen. Viele Personen beenden dann bereits nach den ersten Aufgüssen die Saunaanwendung. Einige wenige machen Aufguss-Blöcke von bis zu zehn oder fünfzehn Aufgüssen. So ein Saunagang kann dann schon mal bis zu mehreren Stunden dauern. Achten Sie danach auf jeden Fall auf eine ausreichende Re-Hydrierung - viel Wasser trinken!

  1. Anwendung 2 SAUNA -Klimabetrieb / BIO-Sauna

Bei der Bio-Sauna oder Dampfsauna wird in den Saunaraum (die Saunakabine) eine höhere Luftfeuchtigkeit erzeugt, welche bei niedrigerer absoluter Raumtemperatur einen ähnlichen Schwitzeffekt wie bei einer reinen finnischen Hitzesauna hervorruft.

Üblicherweise wird die Feuchtigkeit über eine Verdampfertasche am kombinierten Saunaofen erzeugt. Dies bedeutet, dass zusätzlich zu der Heizstab / Steinkorb - Einheit am klassischen Saunaofen, zusätzlich ein Wassertank mit Verdampferheizung integriert ist. Diese Verdampfereinheit wird durch eine kombinierte Bio- oder Klimasteuerung (siehe dazu auch Punkt 4 - Saunasteuerung) angesteuert.

  1. Anwendung 3 SAUNA - Die Saunasteuerung
    1. klassische, finnische Steuerungen

Bei der klassischen, finnischen Saunasteuerung wird ein Elektroofen gesteuert. Hierbei gibt es zwei Unterscheidungen:

INTEGRIERTE Steuerung:

bei der integrierten Steuerung ist eine Steuerungseinheit direkt am Ofen verbaut. Sie sparen so lästige Kabelwege und Installationen. Durch die einfache - meist - Drehradsteuerung am Saunaofen kann dieser auf eine Temperatur oder Leistung eingstellt werden. Oft haben diese Saunaöfen mit integrierten Steuerungen auch eine Zeitvorwahl, um den Ofen für einen späteren Zeitpunkt voreinzustellen, und dieser heizt dann automatisch auf.

Nachteile der Integrierten Steuerung sind, dass diese eher unbequem zu bedienen sind (hinknien), und auch keine Anschlußmöglichkeiten an Haus- oder Bussysteme bieten.

EXTERNE Steuerung:

Die externe Saunasteuerung ist die meistgewählte Steuerung für Saunas. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: der Bedienkomfort durch die Montage auf Augenhöhe ist um ein Vielfaches besser, und die Möglichkeiten der Steuerungen sprengen hier den Rahmen. Typischerweise kann eine externe Steuerung folgende Funktionen bedienen:

Temperatureinstellung, Zeitvorwahl bis zu 24h, Lüfter Ein/Aus, Licht Ein / Aus.

Höherwertigere Steuerungen haben potenzialfreie Kontakte, und können somit auch über externe Systeme wie Haus-Bussysteme angesteuert werden. Um hier einige Beispiele zu nennen: Loxone, etc. Zugang wird hier meist über RJ45 hergestellt.

Eine weitere Innovation im Saunabau ist die Anbindung an das Internet. Dazu finden Sie unter Punkt e) mehr dazu.

  1. Bio- und Klimasteuerungen getaktet

Die Einstiegs-Saunasteuerung im Dampfbetrieb (Klimabetrieb) ist die sogenannte "getaktete" Steuerung. Durch die fixen, in der Steuerung hinterlegten Voreinstellungen muß der Anwender in den meisten Fällen nur eine Vorgabetemperatur (Zieltemperatur) für die Sauna einstellen. Diese werden über Fühler (Punkt f) ausgelesen. Analog der Thermodynamik wird anhand des Hx-Diagramms eine voreingestellte relative Feuchtigkeit im Raum erzeugt, anhand einer Vorgabe-Temperatur.

Dies ist eine sinnvolle, einfache und zumeist ausreichende Art, eine Klimasauna zu steuern. Die meisten Bio-Dampf-Klimaöfen können natürlich auch rein über Hitze (Saunasteine) betrieben werden, ohne Dampf zu erzeugen. Somit spricht man oft auch von kombinierten Saunaöfen oder "KOMBIÖFEN".

ACHTUNG: Es ist meist nicht möglich, zu einem bestehenden Saunaofen (finnischer Hitzeofen) eine Verdampfertasche anzubauen, um aus einem klassischen Saunaofen einen Klimaofen zu machen. Dies funktioniert meist nicht. Zumal können dies auch normale Steuerungen nicht.

TIPP: Überlegen Sie bereits vor der Anschaffung, ob ein klassischer Saunabetrieb ausreicht. Die Saunasteuerung und der Saunaofen müssten im Fall einer Nachrüstung auf den Dampfbetrieb meist komplett getauscht werden, was zu hohen Kosten führt. Einfache Klimasteuerungen und Dampföfen kosten heutzutage teilweise nicht viel mehr als ein einfacher finnischer Hitzeofen. Beachten Sie daher bereits vor der Anschaffung, ob Sie einen Klimabetrieb "für immer" ausschliessen werden. Wenn nicht, raten wir zur Anschaffung von teureren Klimasteuerungen und Bio-Öfen.

  1. Bio- und Klimasteuerungen, mit Fühlerbetrieb (professionell)

Für professionellere Saunaanwender, Gewerbebetriebe oder öffentliche Einrichten kann es auch sinnvoll sein, einen echten Klimabetrieb mit absoluter Regelbarkeit zu fahren. Die Sauna wird damit mit mehreren Fühlern (siehe auch c) ) ausgestattet. In der Regel gibt es hier Ofentemperaturfühler, Banktemperaturfühler und Feuchtefühler. Diese Fühler übermitteln die aktuellen Werte an deren Position an die Klimasteuerung, und diese regelt dann die jeweiligen Werte auf die Vorgabewerte.

  1. kombinierte Sauna- und Infrarotsteuerungen

Immer mehr Menschen möchten Ihre Sauna auch um Infrarotausstattungen kombinieren. Moderne Anbieter von Saunatechnik haben nun auch Steuerungen im Programm, welche zusätzlich zum Saunaofen auch Infrarotstrahler oder Wärmeplatten ansteuern können. Hierzu muss bereits vor Auswahl der Saunasteuerung beachtet werden, welche Ausgänge der Saunasteuerung mit welcher maximalen Leistung betrieben werden können. Typischerweise können kombinierten Sauna & Infrarotsteuerungen nur max. 500 Watt pro Ausgang für Infrarottechnik ansteuern. Dies ist meist nur für einen Strahler ausreichend.

ACHTUNG: Hierzu ist zu beachten, dass günstige Infrarottechnik meist nicht für die Temperatur und Feuchte einer Sauna geeignet sind. Beachten Sie hierzu auch Punkt 8).

  1. Internetanbindung der Sauna über die Saunasteuerung

Eine weitere Innovation ist die Anbindung der Sauna an das Internet. Meist über eine Anbindung durch ein RJ45 Kabel, oder mittels WLAN. Die Sauna kann somit über Haus-Bussysteme oder bei manchen Herstellern über Web-APPs gesteuert werden. Bitte beachten Sie dazu alle nötigen Sicherheitshinweise.

  1. Fühler für den Saunabetrieb

Moderne Saunakabinen können mit mehreren Fühlern ausgestattet werden. Üblicherweise haben externe Steuerungen einen Ofenfühler mitdabei, um die Temperatur am Saunaofen auszumessen. Als Erweiterung, und genauere Messung der Temperatur wird meist ein Banktemperaturfühler verwendet, welcher die Temperatur auf den Bänken misst, wo auch der Mensch sitzt (echte Temperatur). Desweiteren gibt es Feuchtefühler, welche der Steuerung die jeweilige Luftfeuchtigkeit in der Sauna ausgeben.

Für kombinierte Saunen mit Infrarottechnik gibt es auch noch Folienfühler, welche die Temperatur der Wärmeplatten (Folien) misst.

  1. SAUNA Varianten
    1. Massivholz-Sauna oder Blockbohlensauna

Die klassische Bauform der Saunakabine erfolgt mittels Blockbohlen. Dies bedeutet, dass aus ganzen Holzblöcken oder Pfosten eine Sauna erstellt wird. Die Stärke der Blockbohlen ist sogleich auch die Intensität der Isolierung der Sauna. Je stärker die Blockbohlen (Holzdicke) ist, desto besser isoliert die Sauna. Natürlich geht über die Saunaholz-Dicke auch der gewünschte Liegeraum verloren. Beachten Sie, dass bei z. B. 5 cm Holzstärke bereits 10cm in der Breite der Sauna "verloren" gehen.

Das üblicherweise verwendete Saunaholz ist Fichte oder nordische Fichte. Achten Sie darauf, dass das Holz eher nordische Fichte ist, da diese langsamer wächst, und somit auch stabiler ist. Es verzieht weniger, hat weniger Gefahr für Schiefern.

Neuerdings werden auch schneller wachsende Hölzer für die Außenwände verwendet, wie Pappelholz. Andere Saunahölzer sind Espe, Linde, Zitrone oder Hemlock-Tanne.

Achten Sie bei der Innenausstattung der Sauna darauf, dass ein weiches, wenig harzendes Holz verwendet wird. Ein unserer Meinung nach sehr gutes Saunaholz für die Innenausstattung bietet die Linde. Lindenholz hat sehr gute Eigenschaften für eine Sauna-Inneneinrichtung. Es ist sehr komfortabel zum Sitzen und Liegen, schiefert wenig, hat kaum Astlöcher und harzt nicht.

Vorteil der MASSIVHOLZSAUNA:

Die Massivholzsauna oder Blockbohlensauna ist der Natur am nähesten. Es hat hier eher den ökologischen Gedanken, und natürlich auch der optische Gedanke an reines volles Holz zählt hier. Es ist hier mit weniger Problemen zu rechnen, als bei Elementsaunen, da die vollen Holzblöcke in der Regel nicht kaputt gehen.

Ein weiterer Vorteil ist die einfache Bearbeitung von vollem Holz: Ausschnitte für Technik, Öfen, Veränderungen -> alles ist relativ einfach möglich, ohne die statische Konstruktion der Sauna negativ zu beeinflussen.

Nachteile: Sehr hohes Gewicht, meist teurer als Elementbausaunen, welche oft auch aus Fernost kommen.

  1. Elementsauna

Elementsaunen bestehen, wie der Name schon sagt, aus einzelnen Elementen, welche ab Fabrik oder Tischlerei vorbereitet werden. Meist ist die Bauweise als Wärmedämmbauweise zu sehen. Es werden auf der Innenseite und auf der Außenseite Holzplatten von geringer Dicke verwendet (oft nur wenige Millimeter), was den optischen Eindruck einer Holzsauna erwirken soll. Zwischen diesen Platten wird Mineralwolle, Steinwolle oder sonstiges Dichtmaterial verwendet, um eine gute Isolierung der Sauna sicherzustellen. Bei sehr günstigen Anbietern wird oft auch gänzlich auf eine Isolierung der Sauna verzichtet.

Vorteil der Elementsauna:

Durch die vorgefertigten Elementplatten kann eine Elementsauna in der Regel wesentlich rascher und einfacher aufgebaut werden. Oft sind diese Elemente bereits für die jeweilige Seite (Wand, Decke, Boden) vorgefertigt, und eine komplette Sauna kann somit mit wenigen Handgriffen zusammengebaut werden. Oft sind Elementsaunen auch Massenware aus Fernost oder China, weswegen diese teilweise auch wesentlich günstiger angeboten werden als Massivholzsaunen.

Nachteil der Elementsauna:

Es kann sein, dass sich Risse und Veränderungen in den dünnen Vorsatzplatten bilden, was zu optischen Nachteilen führt. Desweiteren werden die sogenannten Blindseiten oft mit Holzimitaten (billigen MDF Platten oder ähnlichem) gebaut, wo der ursprüngliche Charakter einer Holzsauna verloren geht. Desweiteren werden viele Saunen leider heutzutage aus kostengründen mit günstigen, brennbaren Dämmmaterialien ausgefüllt, was leider überhaupt nicht für einen Saunabau geeignet ist:

TIPP: Sprechen Sie Ihren Saunahersteller auf das verwendete Dämmmaterial an - und prüfen sie dessen Feuerfestigkeit!

  1. SAUNA: Worauf beim Kauf geachtet werden muß

Kaufratgeber Sauna - so erstellen Sie Ihre persönliche Checkliste:

  • Welche Befeuerungsart möchte ich? Holz- oder Elektroofen?
  • Welchen Stromanschluß habe ich zur Verfügung? 230V oder 400V Starkstrom?
  • Welchen Platz habe ich zur Verfügung? Welchen Abstand zur Wand zur Hinterlüftung verlangt der Saunahersteller? Messen Sie dazu Ihren verfügbaren Platz genau aus, bevor Sie beginnen, die Angebote einzuholen!
  • Hat die von mir angestrebte Sauna einen Boden, oder steht die Sauna auf einem vorzubereitenden Boden?
  • Möchte ich eine Massivholzsauna, oder moderne Elementbauweise?
  • Welche Innenausstattung an Bänken, Liegebänken, Rückenlehnen und Fußauflagen möchte ich haben?
  • Welches Saunaholz ist für mich geeignet?
  • Möchte ich einen Klimabetrieb oder reinen finnischen Betrieb?
  • Möchte ich weitere Ausstattungen in meiner Sauna: Infrarottechnik, Farblichter, Soundsysteme?
  1. SAUNA Sicherheit

Der Sicherheitsaspekt in einer Sauna ist nicht zu vernachlässigen. Sind im gewerblichen Anwendungsbereich hier strikte Vorgaben und Sicherheitseinrichtungen zu beachten, ist dies im privaten Bereich nicht so streng geregelt.

Bitte bedenken Sie hier, dass mit viel Hitze, Strom und Feuchtigkeit gearbeitet wird. Es gibt viele Möglichkeiten, um die Sicherheit in der Sauna zu erhöhen. Dies beginnt bei einem ganz einfach durch Ihren Elektriker zu installierenden Not-Aus-Schalter, welcher durch einfaches Drücken die komplette Sauna im Notfall stilllegt.

Desweiteren ist eine Installation von Rauchmeldern außerhalb der Sauna zu raten. Beachten Sie dabei herstellertypische Abstände.

Höherwertige und professionellere Sauna-Sicherheitssyteme gibt es im gut sortierten Handel. Es gibt hier Ofenschutzrelings, Handtuchsperren und dergleichen, welche durch Erkennung von fremden Gegenständen eine Notabschaltung der Stromzufuhr erwirken, und so einen Brand in Ihrer Sauna verhindern.

  1. SAUNA und INFRAROT - Kombination: INFRAROTSAUNA

Eine ganz neue Perspektive bietet die nun bereits erschwingliche Infrarottechnik: Diese kann auch in vorhandene Saunakabinen nachgerüstet werden. So können Sie aus Ihrer bestehenden Sauna oder einer zu erwerbenden Sauna eine INFRAROTSAUNA machen.

Vorteile Infrarotsauna:

Sie sparen den Platzbedarf einer separaten Infrarotkabine. Durch die Kombination von Infrarotstrahler und / oder Infrarot-Wärmeplatten in eine klassische Saunakabine können sie auf engstem Platz die Vorteile einer klassischen Sauna oder Bio-Dampfsauna mit den Wirkungsfeldern der Infrarottechnik kombinieren.

Nachteile Infrarotsauna:

Die Infrarottechnik, welche für die Saunaanwendung geeignet ist, ist meist wesentlich höherwertiger und damit auch teurer. Beachten Sie auch die Positionierung der Strahler, wo man in der Sauna bauseitig oft eingeschränkt ist.

Beachten Sie:

Bitte beachten Sie, dass viele günstige Infrarotstrahler nicht für den Einsatz in einer Sauna geeignet sind. Leider weisen darauf - aus Unwissenheit oder aus Fehlinformation - nicht alle Hersteller darauf hin. Sehr günstige Modelle müssen hier besonders gut geprüft werden!

Tipp:

Lesen Sie die Herstellerangaben und die Bedienungsanleitung der Infrarottechnik genau durch, ob diese für die hohen Umgebungstemperaturen und Feuchtigkeitswerte in einer Sauna geeignet sind.

Meist erkennt man Saunataugliche Infrarotausstattungen daran, dass diese geschlossene Systeme sind - mit Glasvorsatzscheiben, oder die Tauglichkeit für die Saunaanwendung explizit beschrieben wird. Diese sind dann meist auch etwas teurer, als billige Fernost-Infrarotstrahler.

  1. SAUNA: Die besten Lieferanten & Hersteller in Österreich

www.Sentiotec.at

www.Karibu.de

  1. SAUNA: Internetkauf oder Fachhandel?

Der Vorteil beim Kauf im Internet ist klar der günstigere Preis. Dadurch, dass Internethändler in der Regel keine Ausstellungen führen, sparen diese damit Personal und Kosten, Mietkosten und Nebekosten, weswegen die Produkte einfach günstiger angeboten werden können.

Der Fachhandel hat den klaren Vorteil, dass Sie Ihre Wunsch-Sauna angreifen können (haptisches Erlebnis), und somit fundierter Ihre Wahl treffen können. Der Nachteil beim Saunakauf bei lokalen Fachhändlern ist der damit verbundene, meist viel höhere Preis.

  1. SAUNA Zubehör
    1. Saunasteine

Bei den Saunasteinen gibt es meist klassisch die gebrochenen, kantigen Steine, meist Granit oder ähnliches Material.

Es gibt hier auch künstliche Saunasteine, in diversen Formen, abgerundete Premium-Steine oder ähnliches. Hier ist vor allem auf die Haltbarkeit und den optischen Anspruch Wert gelegt.

  1. Saunalichter

Das klassische Saunalicht ist meist eine E27 Fassung oder eine E14 Fassung, wo ein konventionelles Leuchtmittel (Glühbirne) eingeschraubt und verwendet wird.

Immer mehr im Trend liegen neuartige Beleuchtungsmethoden, wie zum Beispiel LED oder Farblicht-Anwendungen.

  1. SAUNA Alternativen

Als einzige Alternative zur Sauna wird die Infrarotkabine gesehen. Dort kann man teils bis zu 70°C Umgebungstemperatur erreichen, um ähnliche Effekte wie in der Sauna zu erzielen. Die Wärmeübertragung findet dort, anders als bei der Sauna, durch direkte Strahlung und nicht durch Lufterhitzung statt. Dies kann für Herz- Kreislaufpatienten schonender und verträglicher sein. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt!

  1. SAUNA Weiterführende Links und Quellnachweise
  1. Nach dem Saunagang

Nach dem Saunagang ist es empfehlenswert, eine lange und ausgiebige Ruhephase einzulegen. In der Zeit kann der Körper abkühlen, und Sie erleben das wichtige Nachschwitzen.

Je länger Sie Saunagänger sind, desto besser bekommen Sie das in Ihr persönliches Gefühl, welche Nachbereitung zum Saunagang mit Aufguß Sie gerne mögen. Ein Tauchbad oder eine Schwalldusche wird hier zur intensiven Abkühlung gerne verwendet. Danach eine Entspannung auf einer Wellnessliege!